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Warum ist es wichtig körperlich aktiv zu sein?

Regelmäßige Bewegung ist wichtig für das Wohlbefinden und ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden Körpers. Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Schnelligkeit sind die Grundfähigkeiten unseres Bewegungsapparates. Sie kommen in den verschiedensten Situationen zum Einsatz. Z. B. beim Laufen, Fahrradfahren, Bücken, tragen von schweren Einkaufstaschen u.v.m. Um diese motorischen Fähigkeiten zu erhalten oder zu verbessern, ist es nötig sie zu trainieren. Es muss nicht gleich ein Marathon oder der Ironman absolviert werden. Viele Bewegungsabläufe lassen sich im Alltag problemlos integrieren oder erweitern, ohne dass es sich wie „Sport“ anfühlt.

Sport ist Mord

Definitiv nicht, denn ausreichende Bewegung schützt den Körper und hilft lebenswichtige Organe und Funktionen zu erhalten. Aber was passiert, wenn man sich nur ganz wenig bewegt? Bewegungsmangel sorgt dafür, dass das Muskelgewebe abnimmt. Die Folge ist z. B. eine Schwächung der Rumpfmuskulatur, die für eine gerade Haltung verantwortlich ist. Es entstehen Haltungsfehler und kann zu Schäden an der Wirbelsäule führen. Auch Rückenschmerzen können ein Indiz für mangelnde Bewegung in diesem Bereich sein. Ist der Körper erst einmal geschwächt und verbleibt in diesem Zustand, zieht das eine Menge Folgeerkrankungen mit sich.

Folgekrankheiten durch mangelnde Aktivitäten

Bewegungsmangel ist mitverantwortlich für eine große Anzahl von Zivilisationskrankheiten. Das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Herzkrankheiten, Osteoporose und Schlaganfälle erhöht sich.
Zu wenig Bewegung kann auch zu Adipositas (Fettleibigkeit), Atherosklerose, Depressionen, Demenz, Gelenkentzündungen, Schlafstörungen und Übergewicht führen. Ältere Menschen, die sich sehr wenig bewegen, neigen dazu öfter zu stürzen, da die Leistungsfähigkeit der motorischen Fähigkeiten durch den Bewegungsmangel stetig abnimmt.

Positive Auswirkung von Bewegung auf den Körper

Wer aktiv bleibt, sorgt dafür, dass die Bewegungsabläufe des Körpers reibungslos funktionieren. Die Muskeln werden besser durchblutet und mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Sie stützen und schützen wichtige Organe. Bänder und Sehnen werden durch regelmäßige Aktivitäten gestärkt und schützen so die Gelenke. Auch die Fettverbrennung wird durch tägliche Bewegung angekurbelt. Denn mehr Muskeln bedeutet einen höheren Energieverbrauch.

Positive Auswirkungen auf die Psyche

Nicht nur die körperliche Gesundheit profitiert von regelmäßiger Aktivität, auch die mentale Gesundheit verbessert sich. Durch die bessere Durchblutung des Gehirns werden mehr Nervenzellen gebildet. Die Stresshormone Adrenalin und Kortisol werden durch die aktive Bewegung schneller abgebaut. Es werden mehr Glückshormone ausgeschüttet, sodass wir uns ausgeglichen und fit fühlen. Weitere positive Auswirkungen sind die Minderung von Angststörungen und Depressionen. Ein fitter Körper steigert zu dem das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein.

Aktiv sein ist nicht schwer

Um die Fitness zu verbessern, sind oft nur kleine Veränderungen im Alltag nötig: 
Regelmäßige Spaziergänge mit der Familie oder Freunden kann Spaß machen. Anstatt den Fahrstuhl lieber die Treppe benutzen. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, kann eine Haltestelle früher aussteigen und den Rest laufen. Für einige bietet es sich an, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Auch Dehnungsübungen zwischendurch können Abhilfe schaffen. Sehr beliebt ist auch das Fitnesstraining mit Gleichgesinnten.