Besser schlafen

Besser schlafen: Was Sie jetzt für einen erholsamen Schlaf tun können

Auf die Frage hin „Na, wie geht es dir?“, bekommen wir oft ein „Es geht, ich habe nicht so gut geschlafen“ zu hören. Weil der Schlaf in der Nacht einen großen Einfluss auf unser „Tagesgeschäft“ hat. Es beeinflusst unsere körperliche und psychische Verfassung und wirkt sich immer auf unser allgemeines Wohlbefinden aus. Eine gesunde Schlafhygiene ist also jedem Menschen dringend zu empfehlen.

  • Doch was verstehen wir unter einem guten Schlaf?
  • Und welche Faktoren sind eher begünstigend?

Gönnen Sie sich und Ihrem Körper die notwendige Ruhe

Wenn unser Körper morgens nach dem Aufstehen nach und nach auf „Betriebstemperatur“ hoch läuft, ist er anschließend auf Leistung ausgelegt. Der menschliche Körper und die Psyche sind zu unglaublichen Dingen fähig, beide können sprichwörtlich „Berge versetzen“. Doch dieses Wunderwerk Mensch ist nur zu dieser Leistung fähig, wenn regelmäßig das eigene Akku aufgeladen wird. In den Ausruhphasen regeneriert der Körper, aber auch die Psyche kommt zur notwendigen Erholung. Eindrücke, Erlebnisse, Anstrengungen, und so weiter werden so „im Schlaf“ verarbeitet. Doch was der einzelne Mensch als erholsame Nachtruhe empfindet, das kann sehr unterschiedlich ausfallen. Schlaf ist insofern subjektiv, was für den einen gut ist, muss nicht gleichzeitig die Lösung des anderen sein.

Wecker klingelt und trotzdem müde? Was häufig dahinter steckt

Eigentlich war die Nacht lang genug, und dennoch wachen wir bereits gerädert auf. Zu viele bewusste und unterbewusste Schlafunterbrechungen haben für zu wenig Erholung gesorgt. Bei vielen Menschen fängt das Problem bereits mit dem Einschlafen an, denn einige finden erst gar nicht entspannt zur Ruhe. Zu viele Gedanken kreisen noch im Kopf, und der Körper ist auch noch zu sehr aufgedreht. Einfach ins Bett legen und die Augen zu machen, das scheint wohl nicht ganz auszureichen. Doch was tun, wenn die Nacht zum Tage wird?

Gute Nacht Schlafprobleme: Mit diesen Tipps für eine erholsame Nacht sorgen

Wer gut zur Ruhe finden möchte, der sollte zunächst für einen regelmäßigen Schlafrhythmus und die passende Umgebung sorgen. Wir können keine allgemeingültigen Schlafenszeiten empfehlen, jeder Mensch ist ein Stück weit individuell. Doch jeder kennt diesen „toten Punkt“ in der Nacht, der sollte definitiv nicht überschritten werden. Denn danach ist nur noch sehr schwer in den Schlaf zu finden, dafür sind wir dann innerlich zu sehr aufgekratzt. Apropos „aufgekratzt“: Wer Schlaf sucht, der sollte seinen Gedanken freien Lauf lassen. Und damit ist tatsächlich der „freie Lauf“ gemeint, weil Gedächtnisgrübeleien uns lediglich vom Ausruhen abhalten. Wer aber zum nächtlichen Gedankenkarussell neigt, dem könnten möglicherweise folgende zwei Tipps behilflich sein:

  • Legen Sie sich Stift und Zettel neben dem Bett. Überkommen Sie nachts Gedanken, dann verschriftlichen Sie diese. So werden Sie die Gedanken aus Ihrem Kopf los, danach können Sie besser schlafen.
  • Benutzen Sie Atem- und/oder Entspannungsübungen, um besser in den Schlaf zu finden. Wenn sich Ihr Körper etwas beruhigt hat, dann schließen Sie die Augen und stellen sich bildlich vor, wie Sie Ihre Gedanken an einen Luftballon hängen und gen Himmel steigen lassen. Mit dem Steigen des Ballons, werden Sie innerlich mehr zur Ruhe finden.

Und wo wir schon bei den Tipps sind, und um mit einer falschen Schlaf-Weisheit aufzuräumen: Schäfchen zählt man niemals aufwärts, weil das Körper und Gedächtnis zum Hochfahren animiert. Wenn dann sollten Sie abwärts zählen, denn nur so können Sie überhaupt mit dieser Methode für Entspannung sorgen.